Eine Stiftung - wofür?

Ein Gemeinwesen lebt davon, dass seine Mitglieder sich mit ihm identifizieren. Die Qualität des Miteinanders, die Möglichkeiten, sich individuell zu entfalten und in der Gemeinschaft geborgen zu fühlen, können nicht einer gewählten Führung und Verwaltung allein überlassen werden. Die Bürger müssen sie in bereitwilliger Mitverantwortung selbst gestalten.  Die Stiftung für Pöcking will diese Mitverantwortung stärken und weiter entwickeln, will dem Gemeinsinn der Bürger Ausdruck und Wirkung verleihen, überparteilich, unpolitisch und ohne eigenes Gewinnstreben. Sie will helfen, solidarisches Engagement in konkreten Projekten zu verwirklichen. So ist es ausführlich in der Satzung niedergelegt.

Die Projekte der Stiftung umfassen vielgestaltig alle Lebensbereiche – von der Kindererziehung bis zur Altenpflege, von individueller Hilfe bis zur Förderung des Vereinslebens, vom Umweltbewusstsein über Katastrophenschutz  bis zu Bildung, Kultur und Sport. Die Stiftung ist stets offen für Ideen und Vorschläge. Sie kann viel bewirken, wenn sie von den Bürgern akzeptiert und unterstützt wird.

Das Erkennungszeichen

Ein wichtiger erster Schritt, die neue Stiftung im Bewusstsein der Pöckinger zu verankern, war die Entwicklung eines Erkennungszeichens, bei dessen Anblick jeder Pöckinger die Stiftung vor Augen haben soll. Ein einprägsames „Logo“ wird die Internetseite sowie Briefbögen und Informationsschriften zieren und auffällig auf die Stiftung verweisen. Im April 2010 rief der Stiftungsvorstand die kreativen Kräfte im Ort und darüber hinaus zu einem öffentlichen Wettbewerb auf, und die Grafiker und Designer in und um Pöcking haben es der Jury nicht leicht gemacht. Zehn Teilnehmer haben insgesamt dreißig Entwürfe eingesandt, und keiner war so, dass man ihn von vornherein hätte ausschließen können.

Trotzdem kam die Jury zu einer einstimmigen Entscheidung. Preisträgerin ist demnach Sonja Tschirge, eine junge Starnbergerin mit starkem persönlichem Bezug zu Pöcking. Bei einem Empfang im Rathaus am 21. Juni 2010, zu dem die Stiftung auch alle Teilnehmer am Wettbewerb eingeladen hatte, gab Stiftungsvorstand Ralf Kirberg das Ergebnis bekannt und überreichte das ausgelobte Preisgeld.

Und so erläutert die Preisträgerin selbst ihren siegreichen Entwurf:

"Das geschwungene P der Wort-Bild-Marke erinnert an die Form einer Ohrmuschel und steht symbolisch für das offene Ohr der Stiftung für jegliche Bedürfnisse der Pöckinger Bürger.Die Farbe Blau in Verbindung mit dem warmen Braunton vermittelt Sicherheit, Geborgenheit und Zuversicht."